Archiv der Kategorie: Sondertrainingseinheiten

Fun and Learning in the snow

This morning, we opened the training season 2017. The valiant heroes who got up at 5 am to exercise in snow and cold were richly rewarded.

Snow started falling just after 7 am. Before, we had fun practicing our balance on ice, doing kicks. We circled a few trees thereafter, hitting them and then each other. A few hundred kicks against the oak trees and at last there was an immaculate snow cover on the ground around us. We traced Katas in the snow. See attached picture of a decorous Heian Shodan kanji made by Sarah.

On our way home we mercilessly cut the snow flakes in the air to pieces. We were back in the warm at a quarter to ten.

 

The year may hence begin … hope everyone will have lots of fun,

 

Malte

Lernen mit Schnee

Heute war unser Jahreseinstandstraining. Die tapferen Reckinnen die sich morgens um fünf aus dem Bett gequält hatten, hatten dabei viel Spass im Schnee.

Angefangen zu schneien hat es erst nach sieben. Vorher haben wir ausführlich unser Gleichgewicht geübt mit Tritten auf Eis. Dann haben wir Bäume umkreist und geschlagen, danach dann einander. Ein paar Hundert Tritte noch gegen die Eichen und dann war endlich ein schöne Neuschneedecke da, in die wir Kataspuren gezeichnet haben und über diesen meditiert.   Anbei ein Prachtexemplar, Heian Shodan, made by Sarah.

Auf dem Heimweg haben wir dann noch unbarmherzig Schneeflocken in der Luft zerschmettert und waren um viertel vor zehn wieder im Warmen.

Das Jahr kann also getrost beginnen.

 

Viel Spass dabei,

Malte

 

 

Jahreseinstand Karate

Hallo Ihr,

wie jedes Jahr wollen wir Anfang Januar im Karate richtig wach werden. Als geeigneter Weckruf hat sich ein frühmorgendliches Training unter freiem Himmel herausgestellt. Das veranstalten wir dieses Jahr am kommenden Sonntag, den 19. Januar. Wie üblich treffen wir uns morgens früh ab viertel vor sechs am Studio, diesmal im dritten Stock, im Capoeirastudio. Ab sechs laufen wir dann los, hoppeln ein bisschen durch die Hasenheide, heben an ein paar Bäumen unser Beinchen, meditieren ein bisschen in die Sonne, so sie denn aufgehen sollte, …und schon sind wir wieder auf dem Heimweg und erreichen gegen neun die wärmenden Duschen.

Danach wer mag gemeinsames Frühstück, z.B. in der Bäckerei Backlava. Die ist sehr freundlich und hat eine breite Angebotspalette.

Es wird ja irgendwie nicht so recht Winter dieses Jahr. Das meiste worauf wir hoffen können, sind ein paar Schneeflocken. Trotzdem sollten wir mehrere Schichten tragen, die man bei Gelegenheit an und ausziehen kann. Training ist leicht und entspannend, wie immer, und hält uns in Bewegung, also warm.

Heute machen wir uns nochmal locker, so dass wir Sonntag gut durchstehen.

Samstag gibt es nur die Morgenstunde.

 

Schönen Weckgruß!

 

Malte

Saisonabschluß und Sommerpause

Ein langes und sehr instruktives Übungshalbjahr neigt sich dem Ende zu. Wir haben viel gelernt, gerade was die Behandlung des Atems und des Loslassens im Karate angeht. Zeit, es alles etwas sacken zu lassen. Das tun wir in der Zeit vom 14. Juli bis 15. August.

Eine Woche vorher begehen wir das Ende des Halbjahres mit einem besonderen Training. Am Samstag den 6. Juli treffen wir uns morgens kurz vor sieben am Tegeler See, am Bootshaus des Segelclubs Odin, Bernauer Str. 153 . Wir legen unsere Sachen ab und gehen drei Stunden lang im Wald üben, machen eine kleine Picknickfrühstückspause am Seeufer und üben noch einmal eine kleine stille Einheit. Ab zwölf erholen wir uns an der Bar des Vereinshauses…

…alldieweil wir Nils beknien, uns hinterher einmal über den See zu schippern. Mal schaun ob er das macht…

Danach noch eine Woche normales Training, letzte Stunde ist am Samstag den 13. Juli.

Das Herbsthalbjahr beginnt mit einem dreitägigen Seminar zur inneren Stille auf dem Hof der Stille in Gülpe, vom 15.-18. August. Ab Dienstag den 20. August ist wieder ganz normales Training.

Allen fröhliche Sommerferien!

Malte

 

 

 

 

 

 

 

 

An einem schönen Sommertag im August

wenn die Sonne gerade über die Baumwipfel geklettert ist,

und die Eichen den Haveltau aus ihren Blättern schütteln,

und die Luft noch kühl labend in Eure Lungen fährt.

und die Vögel Euch aus voller Kehle anfeuern,

tanzt Ihr leichtfüssig den Berghang hoch und herab.

kämpft mit ein paar Bäumen

und verwurzelt Euch tief.

Danach noch ein Sprung vom nahen Strand  ins kühle Nass, ein bisschen Faulenzen und vielleicht Frühstück am Grunewaldturm?

Diesen kommenden Sonntag um sieben? Üben bis neun, baden bis zehn, etc… Am besten kommt man mit dem Fahrrad hin, S Bahn Pichelsberg und die Havelchaussee runter bis zur Halbinsel Schildhorn, dann das Ufer entlang oder S Grunewald und einmal quer durch den Wald. Dauer je ca 20 Minuten.

Mit dem Auto zum Parkplatz am Schildhorn und das Ufer entlang joggen. Wärmt auf und lockert zugleich…fragt Mark…

Karte anbei, unser Übungsort ist an der verträumten Wiese, die Nummer 10 in der Karte.

Bringt Handschützer mit. Die Bäume sind hart. Wenn auch nicht so hart wie Stein… fragt Mark…

Morgen komme ich ins Studio, mal nach dem rechten sehen, bisschen dehnen, bisschen aufklären, gucken wo vorne und hinten sind, bzw oben und unten. Wer mag, kann gerne auch dazustoßen. Bestimmt nicht lang, ab halb sieben oder gar anstrengend.

Bis dahin beste Grüße,

Malte

wegeabschnitt2

Stille am Abend – Gespräche und Übungen zur Inneren Stille

Innere Stille kommt normalerweise ohne Worte aus. Das heisst aber nicht, dass es über sie nicht viel zu sagen gäbe. Innere Stille berührt viele Bereiche unseres Lebens auf tiefster Ebene. In der neuen Veranstaltungsreihe „Stille am Abend“ sprechen wir in entspannter Atmosphäre über wichtige Lebensfragen aus Sicht der inneren Stille, über ihre Wirkung auf unser Leben und unseren Umgang mit ihr.

 

Am 17. Februar reden wir über den Zusammenhang von Loslassen, Trauer und innerer Selbstfindung.

Trauer verbindet man meistens mit einem äußeren Verlust. Aber jede innere Begradigung bedingt ein Loslassen. Trauer entpuppt sich als etwas Positives, als Begleiterin jeder Hinwendung von außen nach innen. Auch im Falle eines großen, äußeren Verlusts sollte sie als solche gelebt werden, um ihre wohltätige Wirkung zu entfalten.

 

Am 24. Februar geht es um den Platz, den man im Leben findet, und wie dieser sich mit Erfolg paart.

Die wahrgenommene, eigene Anstrengung ist nur ein kleiner Teil der Kraft, die man insgesamt entfaltet. Das Biotop, in dem man lebt und arbeitet, bestimmt wesentlich, ob diese zur Wirkung kommt, oder sich in Kanten und Fallen verfängt. Innere Wahrheit hilft dabei, das richtige Biotop zu finden.

 

Am 2. März geht es um die Innere Leere und wie Kampfsporttraining hilft, sie zu finden.

Sich zu entleeren ist eines der wichtigsten Elemente der Kampfkunst. Dies erscheint zunächst paradox, aber die innere Leere ist nicht leer, sondern angefüllt mit einer ganz anderen, wahreren und dynamischeren Form des Lebens, die man vorher nicht erahnen kann. Diese und die Kampfkunst befördern sich gegenseitig.

 

Am 18. März geht es um die Angst, mit sich selber zu sein.

Viele Menschen halten sich selbst nicht aus. Sie verbringen ihr Leben mit einer unendlichen Folge von Aktivitäten, die vor allem dazu dienen, nicht still mit sich selbst sein zu müssen. Woher kommt diese Angst? Ist sie nur individuelles Schicksal und Ergebnis persönlicher Erfahrungen oder eine menschliche Grundbedingung? Und wie geht man mit ihr um? Kann man einen Weg durch sie finden und wohin kann dieser führen?

 

Die Gespräche finden alle in der freundlichen und warmen Atmosphäre des Zentrums für Yoga und Stimme statt. Sie werden illustriert durch kleine Übungen und münden in eine Stillephase am Ende ein.  Die ersten drei Abende beginnen freitags um 20 Uhr. Sie sind ein idealer Start ins Wochenende. Die Matinee am 18. März beginnt um 11:30 und entlässt uns entspannt in einen schönen Frühlingssonntag.  Getränke und kleine Erfrischungen werden serviert.

Bei Fragen bitte ich, mich anzurufen. Praktische Hinweise zu Veranstaltungsort und Ablauf gibt es hier.

Malte Loos

Wintertraining

Wie versprochen, war ganz leicht. Der Tag konnte sich nicht so recht entscheiden, ob er Winter oder Frühling sein wollte. Der Boden war gefroren, das war angenehm, denn er bot festen Halt, wenn man jemanden auf den Schultern trug beim Treten. Aber ziemlich kalt, wenn man sich zwischen Tritten und Schritten hinwerfen musste, um wieder aufzustehen. Oder um jemanden über sich weg einen fliegenden Tritt machen zu lassen.

Die Luft aber war eher kühl als kalt, schon von Erwartung erfüllt und von Vogelstimmen. Das war gut, da fiel alles nicht so schwer. Man wusste halt nur nie, ob man sich eher winterlich verschliessen oder sommerlich öffnen sollte. Egal, alles geht leichter, wenn man nicht so friert.

Die Sonne ging auf und man konnte in sie hinein meditieren. Keine Wolken am Himmel. Das war schön.

Und dann läuteten die Glocken zum Abschied. Da war es neun und wir hatten mal wieder länger gemacht Hat aber keiner gemerkt. Auf dem Nachhauseweg sind sie noch um die Wette gerannt. Nächstes Jahr wird das Training härter…

Auf ein gutes, neues Jahr!

Malte

 

 

 

Jahreseinstandstraining Karate 15. Januar 2012, 6 Uhr, in der Hasenheide

Hallo und Willkommen im Jahr 2012.

Wie jedes Jahr begrüßen wir auch dieses mit einem besonderen Training, das uns wieder vertraut macht mit einander und mit Konzepten wie „Nicht auf dem Sofa liegen“, „Innerlich leicht sein“ und „Begehren überwinden statt ihnen nachzugeben“.

Am besten geht so etwas natürlich früh am Morgen, genau genommen ab sechs Uhr. Und draussen. Vermutlich im Park. Die normalen Hilfskräfte, Kälte, Schnee und Eis werden uns ja dieses Jahr vermutlich nicht zur Hand gehen, aber keine Sorge, wir finden schon ein angepasstes Training mit angemessenen Ausgleich.

Schlammcatchen soll ja sehr erfrischend sein.

Wie immer Sachen ablegen vorher im Studio, diesmal oben bei den Capoeira Leuten. Rüberjoggen in den Park, bisschen dehnen,  bisschen treten, paar Sonderübungen und schon sind wir wieder zuhause, so gegen halb neun.  Gemütlich heimgehen, einmummeln und weiterschlafen. ( Normalerweise ruf ich an der Stelle ja zum Frühstück auf, aber unerklärlicherweise kommen da immer nur so wenige. )

Wer Fragen hat rufe mich an. Bis Sonntag viele Grüße!

 

Malte

Stille zur Neujahrsnacht

 

Das alte Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und ein neues kündigt sich an. Mit dem Beginn des neuen Jahres verbindet man ganz natürlich den Wunsch, sich selbst zu erneuern. Damit fängt man am besten so früh wie möglich an, zum Beispiel in der Silvesternacht.

In dieser bietet der Weg der Stille eine wunderschöne Gelegenheit zu innerer Einkehr und Erneuerung – die Übungen zum neuen Jahr in der Praxis in der Remise.  In zwei Einheiten sanfter aber intensiver Übung wenden wir uns nach innen und werden weich und still. Das alte Jahr schwimmt davon und wir öffnen uns dem neuen ohne Vorbehalte. Im Innern entdecken wir ein vielfarbiges Feuerwerk, das das äußere weit in den Schatten stellt. In tiefer Versunkenheit eröffnet sich uns ein neuer Ausblick auf uns selbst und wir beginnen das Jahr frisch und wie neu geboren.

Die Übungen beginnen um 18 Uhr, mit einer Pause gegen 21 Uhr in der ein leckeres, arabisches Abendessen serviert wird. Danach ruhen wir und versenken uns dann wieder in einer zweiten Übungseinheit. Gegen ein Uhr, wenn das äußere Feuerwerk verklungen ist, kommen die Übungen zum Ende und unsere innere Stille trägt uns nach Hause (*).

Anbei ein Flyer mit weiteren Informationen. Bei Fragen bitte ich, mich einfach anzurufen.

Herzliche Grüße aus der inneren Stille,

Malte Loos
(* Wer dann mit richtig viel Energie feiern gehen will, kann das natürlich tun. Gelegenheiten gibt es in der Umgegend viele. Wer umgekehrt noch länger liegen bleiben und durch das Glasdach der Praxis den Himmel betrachten mag, kann das natürlich auch.)

Übungen zum neuen Jahr