Off we go into intense stillness!

Tomorrow,  we head to the mountains of Silesia for our intense stillness seminar.

We will be in the middle of the forest, surrounded by beech trees,  deer and rustling streams.

Our focus this year is the tension between archaic freedom of being and its mindful observation. We will combine the two to powerfully open up new life spaces for us.

Results ready for inspection next week,

Greetings from Bila Voda!

Malte

 

 

 

 

Auf gehts in die Stille

Montag fahren wir los, in die Berge auf unsere Hütte im Tal der Weissach. Die Sonne lacht, der Bach rauscht und die Hirsche spielen im Wald. Wir bald für eine Woche mit ihnen.

 

Dieses Jahr konzentrieren wir uns auf das Spannungsfeld zwischen Archaik und Achtsamkeit, zwischen dem großen Freiraum, der aus ungezügeltem Sein erwächst, und seine Ordnung durch unseren beobachtenden Geist.

 

Wird sehr spannend…!

 

Stillen Gruß,

 

Malte

 

 

BNPP International Hackathon 2017 Berlin

This past weekend, Malte helped give spiritual underpinnings to the 2017 BNPP International Hackathon.  We led about 30 data engineers and researchers ans as many bank managers through inspiring group practices, meditation and individual meditative coaching sessions.

It looked hilarious at times. See the video.

 

 

Woche vom 5. Juni

Diese Woche ist die erste mit den neuen Trainingszeiten.

 

Donnerstag nachmittag von halb zwei bis halb vier üben wir Karate statt Freitag vormittag. Wieder im 4. OG ZYS.

 

Samstag muss ich pünktlich gehen. Drum müssen wir auch pünktlich um halb elf anfangen.

 

Ansonsten bleibt alles normal.

 

Lieben Gruß,

 

Malte

 

 

 

 

Woche vom 15. Mai

Hallo Ihr,

 

diese Woche spielen wir ein bisschen Schach mit dem Wetter. Mittwochs üben wir drinnen, dann ziehen wir die stille Stunde vom Samstag auf Donnerstag vor und üben um halb neun in der Hasenheide. Freitag weichen wir den Gewittern aus und üben wie gewohnt drinnen.

 

Samstag macht Jan das Karate Training. Wenn Ihr nichts Besonderes hört, wie gewohnt im Studio um kurz nach halb elf.

 

Viel Spaß dabei!

 

Malte

The Spring Karate Seminar

Dear All,

by now we have all come back safely from our trip to the Silesian Mountains, where we held our Karate spring seminar this year. It turned out  magnificent. Raw. Light. Seductive. Tiring. Relaxing. And Instructive.

It was also a great adventure practically from beginning to end. In the morning of our arrival day I looked out of the window and saw this: 10 cm fluffy snow that had fallen overnight. It’s a mountaneous area after all..

Needless to say, we won’t be stopped in our tracks by such  minor obstacles. The first morning unit took place in the barn adjacent to the house. This is how it looks, when the morning light strams through the door:

We shook ourselves a bit and relaxed deeply.

While we doing that the sun was at work already, burning the snow,  turning the world green again. For our late morning unit, we stayed close to the house, streched throughly, found our way back into our stances and fit them into Heian Sandan.

The afternoon was much tougher. We climbed the Hutberg, up the steep border path along the ridge of the  mountain. Every step a kick and every breath a balance exercise. Up there we easily practiced on trees and kicked away some dead wood. The rain barely bothered us. It was all a bit dark though.

We sheltered under the attic late at night to make up for the cold afternoon. I didn’t take a watch. 2 hours of hand techniques sitting on the ground went by on the fly.

Quiet practice in the morning on the house meadow was glorious.

Off we went into the forest in the afternoon. High above the rushing, snow filled Weißach we dug into the forest ground with bare feet and closed eyes. We kicked the air, trees and each other. The blind samurai waded through the icy waters at the end and walked home past the remaining patchces of snow.

The afternoon brought a change of perspective. From the other flank of the valley, we saw the Owl Mountains praciticing Katas.

At night the stars twinkled on the night sky. We had keys fr the museum ground floor, but no one wanted to practice indoors.

The night sky above Weißwasser is both clear and warm. In Brandenburg it is very clear, too but cool, amost icy. Here, it was lovely. That made repeating Katas easy. The deer were very impressed.

Late the next morning, we went up to the meadow of magic. It was bright and clear and the sun was shining. We learned to relax undeer th presence of our opponent. It worked out very well.

The little dark blot on the right in the picture is Jan taking his customary smoking break after practice.

And the it was all over again.  Faster than planned, but I think everyone took home something entirely new and original.

There was some absurd and comedic relief, provided by Don standa and Sancho Robert, out ultramarthon running Guru- Chef and his helper with an Indian, Sioux, soul.  Standa’s Knödel have set a standard for inner lightness that we all strive to achieve in our souls.

Barely had you left that the sun disappeared and the valley through on a thick coat of velvety fog. At times the mist parted and let the sun light it up ,but when at last I left, the whole valley  was all fluid and washed out. Pure Tao…

My determination to turn the Albrecht Home into our mountain residence has only increased. Weißwasser is lovely during the summer but in this unsteady, enervating non spring it has turned out to be truly magnificent.

We are back in July from 18th to 23rd..

 

Looking forward to seeing you there,

 

Malte

Unser Frühjahrsseminar

Ihr Lieben,

 

inzwischen sind alle wohlbehalten von unserem Frühjahrsseminar in Weißwasser in Schlesien zurück gekehrt. Es war grandios. Rau. Licht. Verführerisch. Anstrengend. Entspannend. Und ein bisschen lehrreich.

Es war auch ein großes Abenteuer, das von der Vielseitigkeit der Umwelt geprägt war. Am Morgen des offiziellen Ankunftstags schaute ich aus dem Fenster und sah dies hier. 10 Zentimeter Neuschnee aus dem Nichts über Nacht. Ist halt Bergland.

Davon haben wir uns aber natürlich nicht abhalten lassen. Die erste Morgeneinheit haben wir noch in die Scheune verlegt.  Wenn da das Morgenlicht hineinfällt, sieht das so aus:

 

Wir haben uns gut geschüttelt und entspannt.

Da brannte die Sonne aber auch schon den Schnee weg und bald war wieder fast alles grün. Für unsere erste Einheit sind wir am Haus geblieben und haben uns ausgiebig gedehnt, die Stände aufgenommen und in Heian Sandan eingefügt.

Nachmittags war Zeit für Härteres. Wir sind auf den Hutberg gekraxelt, längs des steilen Grenzpfads auf dem Kamm. Jeder Schritt ein Tritt, jeder Atemzug eine Gleichgewichtsübung. Oben haben wir in Leichtigkeit an Bäumen geübt und sie von ein paar trockenen Ästen befreit. Der Regen hat kaum gestört. War halt ein bisschen duster.

Dafür durften wir abends im Warmen bleiben und unterm Dachboden im Sitzen Handtechniken üben. Die 2 Stunden waren wie der Wind vorbei.

Morgens war die stille Übung auf der Hauswiese glorios.

 

Danach ging es in den Wald. Hoch über der rauschenden Weissach haben wir barfuß und mit geschlossenen Augen die Luft, die Bäume und einander getreten. Danach sind die blinden Samurai noch schnell durch den Eisbach gewatet und barfuß am Restschnee entlang nach Hause geeilt.

Nachmittags haben wir die Perspektive gewechselt und von der anderen Talseite das Eulengebirge als Hintergrund für die Kata genutzt. 

Abends funkelten die Sterne am Himmel. Wir hatten Schlüssel fürs Museum, in dessen Erdgeschoß wir hätten üben können. Keiner wollte da hin.

Der Nachthimmel in Weißwasser schafft es gleichzeitig klar und warm zu sein. In Brandenburg ist er immer sehr klar aber auch kalt. Hier war er lieblich. Das hat die Kata Wiederholung leicht gemacht. Die Hirsche waren beeindruckt.

 

Am nächsten Vormittag waren wir oben auf der Zauberwiese. Es war sonnenklar und hell und wir haben uns in der Präsenz des Gegners entspannt. Das hat sehr gut funktioniert.

Der kleine schwarze Fleck rechts im Bild ist Jan in traditioneller Postübungsrauchpausenpose.

 

Und dann wars auch schon vorbei. Ging schneller als gedacht, aber ich glaube jeder hat etwas mitgenommen, das er vorher nicht hatte.

 

Absurde Unterhaltung und gutes Essen boten uns Don Standa und Sancho Robert, unser Ultramarathon laufender Guru Koch und sein Gehilfe mit der Indianer Seele.  Standa hat mit seinen Knödeln den Standard für luftige Aufgelöstheit gesetzt, nach dem wir im Innern alle streben.

Kaum wart Ihr alle weg, dass auch die Sonne verschwand und das Tal sich in samtigen Nebel hüllte. Manchmal teilte der sich noch und liess die Sonne hereinstrahlen, aber als ich mich dann letztlich auch losreissen konnte, war alles fliessend verschwommen. Reines Dao…

 

Meine Entschlossenheit, das Albrecht Haus zu unserem Alternativstandbein zu gewinnen, ist nur noch gewachsen. Im Sommer ist Weißwasser schön. In dieser ungewissen Nichtfrühlingszeit hat es sich als wahrlich großartig erwiesen.

 

Bis zum Juli dann wieder in Weißwasser…

 

Malte