Noch mal kurz nach Weisswasser geschlüpft, zum Auftanken am Jahresanfang.  Auf der Zauberwiese gewesen. Sie ist auch bei Schnee märchenhaft schön. Und wie immer in Dämmerung und Abendlicht ganz besonders.

In der Dämmerung wandeln sich Wiese und Tal. Die Farben ändern sich und das Licht. Die Formen verwischen, als schliefe die Erde und hebe und senken die Bergrücken mit ihrem Atem. Die Wälder neigen sich einander zu, die Bäume scheinen zu tuscheln und Elfen und Geister zu spielen im Wald.

Langsam heben sich die Konturen ganz auf im Dämmerlicht der Wolken. Das Tal legt Stille in den Blick und beruhigt den Betrachter. Es zieht sich in einen formlosen Schlaf zurück, bereit, Neues formen zu lassen vom Licht der Morgensonne.

Alles löst sich.

 

Der Freiherr von Eichendorff, der ja aus Neisse kam, hat das so ausgedrückt:

 


Es war, als hätt‘ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

 

 

 

 

Leider ist das in der Hütte nicht ganz so. Da haben die Silvesterjäger acht Hirsche in der Scheune aufgehängt. Nun denn. Wir werden eine Lösung finden.

 

Ab Mittwoch geht es weiter!

 

Lieben Gruß,

 

Malte

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