Bye Bye Urbanraum

Last week, after we finished Thursday class as usually, I lingered a bit longer in Urbanraum, our home for the past 6 and a half years. Lit a candle, practiced all the Katas up to Jion and sat still for a while. Took the key off my keychain and left it on the table. Shut the door behind me and walked home.

And that was it. After a long time we are on the lookout for a new home. Urbanraum saw our group stand on its own feet after we left the Bundestag. It grew rather quickly and shrank again, slowly, before expanding again. Teaching style changed a lot, it is a lot calmer and wiser now that when we moved in. The room changed a lot, too, from slightly overbearing Chinese martial arts kitsch to disorganized dancing community home to crisp and hip event space.

If all goes well we will soon have an adequate replacement at hand. Just a few negotiations with the landlords at Karl Marx Strasse left to be concluded. I will keep everyone abreast of new developments.

 

Greetings

Happy New Year!

2017

Happy New Year to Everyone!

Times are a bit wild and uncertain these days. Many people seem to get drunk on blind hatred and delusions. All the more important to keep a calm head, inner freedom and trust.

Rage and hatred are easily available emotions. Creating something genuinely new in our multi layered modern world is a lot more difficult.

Germany managed something extraordinary in that respect in recent years – We created a state where no one needs to be afraid and a society that could not be whipped into a fever easily anymore. That’s why we are still, relatively speaking, an island of serenity and bliss in a world of stormy rage. And that even though here, too, rascals on the extreme right and left have tried to poison out minds.

Wanton destruction and delusions feel good at first. They hurt everyone though, in the end. Let’s do everything to keep Germany going –  it is the best Germany we have ever had. We can be proud of our country!

To do that we need to find the love love and strength that are readily available in us. In Innere Stille, we work on that all the time, with strenuous power in martial arts and quiet stillness in meditation. We can thus apply all our love and strength to humanity and the cause of good. That is the best service we can do to our country.

Lots of Happiness to everyone in the new Year! All the best,

Malte

Frohes Neues Jahr 2017

2017

 

Frohes neues Jahr 2017 an Alle.

In diesen unsicheren Zeiten, in denen so viele sich von Haß, Verblendung und Misstrauen leiten lassen, brauchen wir nichts mehr als Gelassenheit, innere Freiheit und Vertrauen.

Wut und Haß sind für den Menschen einfach. In einer vielschichtigen Welt frei zu sein, wirklich Neues hervorzubringen ist viel schwieriger.

Der deutschen Gesellschaft ist das in den letzten Jahren herausragend gut gelungen. Wir haben einen Staat geschaffen, in dem niemand mehr Angst haben muss und eine Gesellschaft, die sich eben nicht mehr angsterfüllt auf die Barrikaden hetzen lässt. Darum sind wir trotz aller gewissenlosen Profiteure der Verblendung, trotz aller Hockes, Gaulands und Wagenknechts, immer noch eine ziemlich glückliche Insel der Ruhe und Liebe in einem sehr stürmischen Umfeld.

Zerstörungslust und Verblendung fühlen sich kurzfristig gut an. Sie tun aber den Menschen weh. Tun wir alles dafür, dass wir obsiegen und das beste Deutschland, das es je gab, weiter gedeiht. Wir können stolz sein auf unser Land!

Liebe und Kraft liegen in uns bereit, wir müssen sie nur nehmen. Daran arbeiten wir in der Inneren Stille jeden Tag. Mit Kraft und Anstrengung, mit Stille und Leichtigkeit und immer in der Tiefe. Unsere ganze Wucht können wir so für die Menschlichkeit und die Sicherung des Guten einsetzen. Das ist die beste Unterstützung, die wir Deutschland geben können.

Viel Freude allen im neuen Jahr und alles Gute!

Malte

 

Auf Wiedersehen Urbanraum

Letzten Donnerstag hatten wir unsere letzte Stunde im Urbanraum. Danach hab ich noch einmal allein alle Katas dort geübt, den Schlüssel abgelegt und die Tür hinter mir zu gezogen. Wir waren sechseinhalb Jahre dort. Anfangs nur einmal die Woche, dann bald 2, dann ganz lange dreimal die Woche. Anfangs war der Raum etwas chinesisch überfrachtet, dann freundlich-chaotisch leer, jetzt zum Schluss ja ein bisschen hip. Immer aber warm, dunkelgemütlich und, vor allem früh morgens, etwas mysteriös. Mit schien er immer wie ein stilisierter Wald, mit schlanken Baumstämmen und dunklen Schattenzonen, aus denen jederzeit ein Waldgeist auftauchen konnte.

Ich war schon sehr traurig. Wir haben ganz klein dort angefangen, dann waren wir ganz lange sehr viele, dann recht plötzlich wieder wenige. Eigentlich war er am Ende fast ein bisschen zu groß. Wenn wir wirklich in der Karl Marx Strasse unterkommen, wird es sehr schön, aber auch sehr anders.

 

Vielen Dank schöner Raum!

 

Der Schlüssel, abgezogen von meinem Bund…

img_20161222_232636

Times are a’changing

uhrzeit

 

…und zwar die am Samstag….seit einem Jahrzehnt haben wir da immer nachmittags Karate geübt, von 3 bis 5.

Probehalber ziehen wir das  auf den Mittag vor, von 12 bis 14 Uhr.  Das Studio bleibt dasselbe, die Capoeira Schule Abada. Mal schauen ob wir rechtzeitig aus dem Bett kommen!

Gültig ab sofort, also Samstag den 1. Oktober.

Lieben Gruß,

 

Malte

Back from Stolzenhagen

We are back from our Karate Seminar in Stolzenhagen. Many of us went there for the first time. Weather was good. We went swimming in the canal, narrowly escaping a murderous catfish (a little fish was not so lucky, right in front of our eyes). We walked along Krähenberg, our feet dangling over the steep hill, practicing kicks. We leant against the wall of the Herrenhaus practicing sidekicks. We looked inside and let our feet fly outside. There was something in it for everyone.

We even know a new Kata. Everybody escaped unharmed. Unlike the weeks before.

The day after, I went practicing on my own, captivating my audience. See below.

 

See you all in ’17!

 

Malteimg_20160920_155052

 

 

 

Außen und Innen – unser Karateseminar

Wir sind zurück aus Stolzenhagen. Für viele von uns war es das erste Mal. Wir haben das gute Wetter genutzt und waren schwimmen im Kanal, wobei wir knapp einem Wels entronnen sind. Wir haben den Krähenberg genutzt und sind längs seines schmalen Pfads tretend gelaufen. Wir haben die Herrenhausmauer genutzt und Seitwärtstritte geübt. Wir haben nach innen geschaut und das Körperzentrum frei gelegt und nach außen und unsere Füsse fliegen lassen. So war für jeden was dabei.

Eine neuen Kata können wir auch. Nur Blut ist keins geflossen. Sebastian hat es trotzdem Spass gemacht.

Zuschauer hatte ich beim Üben am Tag danach auch. Siehe unten.

Das nächste Mal dann im Frühjahr 2017!

Malteimg_20160920_155052

 

Innere Freiheit…

Liebe Verschwörungstheoretiker, autoritätshörige Faschisten von links und rechts und esoterische Demagogen,
 
vielen von Euch gefällt die Seite der Inneren Stille auf Facebook und auch hier habe ich einigen Zuspruch erfahren. Das hat mich zunächst etwas überrascht, aber es ist gut so, und Ihr seid hier willkommen. Wenn Ihr Euch einlasst, auf was wir hier tun, werdet Ihr allerdings sehr schnell bemerken, dass man hier nicht in bequeme Fantasiewelten fliehen kann.
 
Ganz im Gegenteil. In unserer Übung rutscht ihr genau in Eure Angst, innere Unwahrheit und Schmerz hinein. Ihr könnt Euch nicht mehr von ihnen ablenken.
 
Hier setzt Ihr Euch mit Eurer Wahrheit auseinander. Ihr könnt Eure Widersprüche auf nichts und niemand mehr abwälzen.
 
Hier schwimmen Eure Vorurteile weg. Ihr könnt Euch nicht mehr hinter ihrer warmen Fassade gemütlich einrichten.
 
Hier vergeht auch die Lüge. Sich selbst anzulügen ist häufig sehr wohlig. Sich selbst anzuschauen häufig nicht. Heimelige Lügenwelten vergiften aber andere und Euch selbst. Unsere Praxis windet uns bequeme Selbstlügen aus der Hand.
 
Wenn man den Mut dazu hat, sich auf sich selbst einzulassen, gewinnt man viel. Echte Liebe, Freiheit, Fülle und Sicherheit. Aber es werden eben keine Angstfantasien wahr. Über die wächst man hinaus.
 
Wenn Ihr Euch darauf einlassen wollt, seid Ihr sehr willkommen. Rassenhetze, Anti Establishment Wahn und perfiden Hass wird aber niemand hier bestätigt finden.
 
Und um das ganz klar zu machen – die gelassene, heitere Gesellschaft, die in Deutschland in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist, die eben keine ideologischen Haltegriffe braucht und kein Feindbild, sondern mit der Unsicherheit des eigenen selbst auskommt, ist ein echter Grund, stolz zu sein auf unser Land. Sie ist geschichtlich gesehen eine emotionale Ausnahmeleistung.
 
Das Ungefähre auszuhalten fällt nicht immer leicht. Grobe, negative und einfache Ansichten sind leichter zu verarbeiten als tiefe. Die Freiheit und Eigenverantwortung, die wir uns errungen haben, sind aber ein großes Geschenk, das auszubauen und zu vertiefen sich für jeden lohnt. Auch darauf arbeiten wir in Innerer Stille hin.
 
In diesem Sinne allen willkommen zurück vom Sommer und ein wunderschönes Herbstsemester. Wir haben viel zu lernen und viel zu üben.
 
Malte

Back to School…new hours on Tuesday

Back we are from summer. Normal practice resumes next week with just a little change – we smoothly bow to reality (never got the previous groups out on time anyway) and move the beginners‘ class on Tuesday to 8 pm.

We can start on time then, hopefully, and practice till 9:30 pm.

Welcome to Autumn, with lots of good energy!!!