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Stunden der Stille am 5. Februar – Zeit für Feinarbeit

Gestern war Zeit für Filigranarbeit. Endlich mal Ruhe. Die Kälte hat gemacht, dass keiner zu viel tun wollte und so konnte man sich wirklich tief versenken und in Ruhe angucken, was eigentlich wahr innen drin ist und was nicht. Jede Bewegung schien da schon einen Schleier zu werfen, drum haben wir diese lange Zeit ganz vermieden. Nur gerade gestanden die ganze erste Hälfte.

War alles ganz weich und wir haben es gerade gemacht. Das war sehr schön.

Hoffe der Frost bleibt noch ein bisschen, manche Sachen macht er einfacher.

Bis zum Früjahr in Reichenow denn,

Malte

 

 

 

 

Und an dieser Stelle noch…

eine Danksagung an Herrn Hilmar Ruminski vom Lateinamerikareferat der Ebertstiftung.

Der hat nämlich meine von mir in einem BVG Automaten zurückgelassene EC Karte gefunden, mich ausfindig gemacht, dreimal hinter mir her telefoniert und war dann nicht mal sauer, als ich einen Tag zu spät zur Übergabe erschien.

Das fand ich doch bemerkenswert – Vielen Dank!

 

 

 

Entspannt in Tempelhof

Innere Entspannung ist das Wichtigste. Je weicher und entspannter der Körper,  desto weniger behindert er sich durch Widerstand und Reibung selbst. Der innerlich entspannte Körper fällt von selbst in die richtige Haltung und steht sich nicht selbst im Weg und ist nicht unnötig beschwert.

Wie komm ich da jetzt drauf? Nun, wir hatten ja heute Morgen Sommertraining am Flughafen Tempelhof. Haben uns ein bisschen gedehnt, sind ein bisschen in schönen Vorwärtsständen fauststoßend gelaufen, nicht viel, nur nen halben Kilometer oder so,  ein paar Blocks,  dann schon wieder Trinkpause,  paar hundert Meter Rückwärtsstand,  dann Fudo Dachi, wieder 250 Meter, da waren so bequeme Markierungen an der Seite, und dann endlich fiel alles ins Schloß und der Körper entspannte sich, es war ja früh am Morgen gewesen, als wir los sind und alles steif, aber jetzt lief alles wie von selbst und wurde leicht, wie ein geöltes Spinnrad und man konnte in die Freiheit innen drin fallen und verträumt daran denken, die Schlagzahl ein bisschen zu erhöhen und vor allem immer weiter zu machen, völlig losgelöst in der inneren Wärme ruhend – da guck ich mich einmal um und Schock! – alle keuchen, taumeln oder liegen gleich ganz am Boden 300 Meter zurück.

Was ist denn hier los?

Was macht Ihr denn da?

Habt Ihr etwa festgehalten statt loszulassen? Euch nicht fallen lassen im Gehen? Den Hintern rausgestreckt, statt in der Mitte ins Nichts zu schweben? Habt Ihr Euch gebremst? Wieder Angst gehabt, dass es weh tut?

Dann wundert Euch nicht. Anspannung ist nun mal anstrengend.

Und hört auf zu jammern.

Und wenn die Glocken der Kirche am Südstern läuten ist es erst neun nicht zehn, das hatten wir ja schon mal irgendwann. Und wenn Ihr entspannt, können wir auch das ganze Programm machen und müssen nicht die Katas, fast alle fliegenden Tritte und die gleitenden Angriffe mit dem Knie streichen. Und nein, ich war nicht bei den Marines in Amerika. Und ja mit der Landebahn meine ich die ganze Landebahn, nicht die halbe.

Nur entspannen und dahingleiten. Dann vergeht alles wie im Fluge.

Nächstes Jahr wird ja Tegel zugemacht. Dessen Rollbahn ist länger. Da kriegen wir alles unter.

Schönen Sommer allen!

 

 

Malte

Sternstunde am Samstag

Man soll ja immer seiner Intuition folgen. Da lag die ganze letzte Woche etwas in der Luft, das sagte – Halt! Beweg Dich nicht. Die Bewegungen sind nicht echt. Sei still. Lass das Echte mal von selbst kommen.

Und so kam es am Samstag, als nur ein paar willige Opfer da waren, dass wir nur gessessen haben. Zwei Stunden lang. Dreiviertel Stunde gekniet, viertel Stunde entspannt, knappe Stunde in verschränkten Beinen. Dann musste Mark gehen. Sonst wären wir wohl nicht wieder aufgestanden.

Am Anfang tat es höllisch weh. Wir machen das ja nicht so oft und an die langsam wegsterbenden Beine auf dem harten Boden muss man sich erst gewöhnen. Höllische Schmerzen, die einem außerdem zunächst nichts zu sagen schienen. Eben nicht ins eigene, warme Zentrum leiteten, sondern im Äußeren verblieben. Und erst als sie überall hinreichten und alle Widerstände überwunden und alles in Schmerzfeuer verwandelt hatten, da stiessen sie auf einmal das Tor auf, das vor der eigenen Mitte lag und das Innere wurde weit und wohlig warm. Sehr weit und sehr warm. Da fühlte sich auf einmal alles auch richtig an. Und wahr.

Dann konnten wir uns dann auch ohne Gefahr in eine einfachere Position begeben.

Und dann floss der Körper sich aus. Ergoss sich wie ein Sturzbach und trug jeden und alles fort. Das Dasein als Hovercraft. Alles floss heraus und man schwebte über das Fliessen hinweg.

Und dann holte die Zeit einmal tief Luft und fing an, wie bekloppt los zu rennen. Und wurde immer schneller und raste dahin und schob die Zeiger der Uhr immer schneller im Kreis und schaffte die ganze, zweite Stunde in allerhöchstens zehn Minuten.

Und dann musste Mark gehen. Ich, mit einem Seufzer, auch. Und wir mussten aufhören und -stehen.

Sehr bedauerlich.

Nicht die Stunde versäumen Ihr Lieben, man weiss nie, was man verpasst! Samstag haben wir mal wieder ganz schön was geschafft.

Liebe Grüße,

Malte

 

 

Übungszeiten an Christi Himmelfahrt

Hallo Ihr,

Donnerstag verlegen wir das Karate und geniessen den frischen Morgen ( keine Wolken mehr, Sonnenschein, 14 Grad) in der Hasenheide. Treffpunkt um viertel vor sechs in der Kung Fu Schule, um sechs am Jahndenkmal. Üben bis um acht. Wir machen u.a. Heian Godan fertig, bringt Handschützer mit.

Danach Frühstück in La Femme. Huldigungen anlässlich meines Geburtstags nehme ich dort gerne entgegen.

Abends dann kein Training.

Samstag: Morgens früh treffen wir uns um halb acht direkt am Jahndenkmal. Säuselnder Wind bei 18 Grad – perfekt. Qi Gong Üben bis neun.

Die Vormittagsstunde Qi Gong fällt aus, weil eh niemand für sie da ist. Aber Karate findet statt und zwar auf der üblichen Lichtung im Tiergarten von 11:30 bis 13:30 Uhr. Völlig ideale Bedingungen und noch nicht überlaufen.

Karte ist unten angehängt.

Bis dahin liebe Grüße,

Malte

Stunden der Stille am 15. Mai

Gleich weiter gemacht wie in Reichenow und Stolzenhagen. Zweimal drei sehr konzentrierte Stunden. Ein Teil bewegt, einer still. Alles ausgerichtet von oben nach unten, keiner ist seitwärts ausgebrochen, trotz offensichtlicher Anstrengung gerade für diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren. Sehr leicht, sehr hell.

Insgeamt sehr schönes Seminar. Lecker sudanesisch Essen auch.

Liebe Teilnehmer, wie wirkt es nach? Arbeitet sich die Helligkeit durch Euch durch? Wohin führt es Euch? Wie immer mit der Bitte um Kommentare!

 

Malte

Unterrichtsplan an Ostern

In der Osterwoche ergeben sich einige Änderungen des Übungsprogramms:

Dienstags und Donnerstags: Alle Übungseinheiten im 3. Stock der Urbanstrasse 93 (Capoeiraschule Abada), nicht im 2. Stock.

Samstag: Qi Gong nur eine Einheit von 9:10:30,  im Tiergarten auf der gewohnten Lichtung. Siehe Plan anbei, die Lichtung ist mit Q bezeichnet.  –  Tiergarten

Karate im 3. Stock der Urbanstrasse 93 von 12 – 14 Uhr!

Allen Frohe Feiertage!!!

Early Bird – Qi Gong vor der Arbeit

Entspannung vor der Arbeit – donnerstags üben wir früh am Morgen Qi Gong. Mit sanften Bewegungen richten wir uns im Innern aus, so dass wir den Tag klar und entspannt beginnen und der Arbeitstag uns erst gar nichts anhaben kann.

Die Stunde dauert von 7:20 bis 8:20 und findet in der Kung Fu Schule im 2. Stock in der Urbanstrasse 93 statt. Dank M41, U7 und U8 ist man schnell in Mitte und kann bequem noch vor neun Uhr im Büro sein.  Ein wunderschöner Start in den Tag.

Bei Interesse stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße,

Malte Loos

Neue Karatestunde ab 15. Februar

Ab 15. Februar erweitern wir das Angebot im Karate um eine weitere Stunde, dienstags abends von 19 bis 20:30 Uhr in der Urbanstrasse 93, 2. Stock. Diese Stunde („Karate Leicht“) ist ein bisschen kürzer als die gewöhnlichen und mehr auf Techniktraining und weniger auf körperliche Intensität ausgerichtet. Sie ist ausdrücklich auch für solche Interessenten geeignet, die sich die normalen Stunden nicht zutrauen. Die grundsätzliche Ausrichtung auf Weichheit, Qi Fluss und innere Stille bleibt aber natürlich bestehen.

Bei Fragen bitte ich, mich zu kontaktieren!

Malte Loos

Stunden der Stille am 20. Februar

Am Sonntag den 20. Februar findet das nächste Tagesseminar „Stunden der Stille“ in der Praxis in der Remise statt. Tagesseminare sind kurz und handlich und schieben ohne viel Federlesen den Qi Fluss einmal kräftig an. In der Folge arbeitet sich dieser durch den Körper durch und begradigt uns im Innern. Meistens fühlen sich die Teilnehmer danach leicht und beflügelt, bisweilen kann aber auch Tieferes angestoßen werden.

Tagesseminare sind ideal, um die Tiefenwirkung ausgedehntem Qi Trainings kennenzulernen, ohne sich gleich für ein ganzes Wochenende zu verpflichten.

Das Seminar dauert von 10 bis ca 18 Uhr. Ein Flyer ist unten angehängt. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Malte Loos

Stunden der Stille20.02