Träumen mit Richtung: Hilfreiche Metaphern finden

Hilfreiche Selbsthypnose durch innere Bilder

Wie wir etwas erleben, hängt sehr davon ab, welche inneren Bilder wir unbewusst aufrufen, um das Geschehen zu deuten.

Rahmensetzung durch innere Bilder kann man auch bewusst nutzen. Häufig geschieht das, um zu verführen und Abhängigkeiten zu verstärken, z.B. in Politik oder Werbung. Dann werden sie so genutzt, dass das Denken enger wird, bis das Leben ohne diese Eiscreme/ Handtasche/Regierungspartei nicht mehr denkbar ist.

Man kann innere Bilder aber auch anders herum einsetzen, nämlich lösend und befreiend. Dann setzen wir mit ihnen Rahmen in einer solchen Weise, dass neue Ressourcen und Perspektiven zugänglich werden.

Hilfreiche Metaphern helfen uns Distanz zu gewinnen. Sie machen unsere Sichtweise spielerischer. So schaffen sie Raum für unwillkürliche Änderungen in unserem Erleben. Unser inneres Erleben kann dann den Rahmen wechseln, Muster loslassen und zu unseren Gunsten wandeln.

Wir schaffen also mit geschicktem Einsatz von Bildern eine uns stärkende Selbsthypnose.

Damit aus Metaphern mehr wird als ein amüsantes Wortspiel bedarf es aber einen Raum, in dem sie einsinken können. Wir stellen ein gerichtetes Träumen vor, dass Entscheidungshoheit und eine bewusst anvisierte Ambivalenz von Fliessen lassen und Richtungsgebung nutzt, um stimmige Bider auftauchen zu lassen.

Diese Haltung finden wir in direkter Entsprechung in der Körperarbeit des Tai Chi. In einfachen Übungen erfahren wir das Konzept des Wu Wei, das gerichtete Leere, und üben, ihm näher zu kommen.

Teilnehmer sind eingeladen, Beispiele zur Bearbeitung einzubringen. Arbeitsblätter und Literatur stützen die Übungen ab.

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